Werter Herr Dr. Stefan Meister,
gestern las ich bei „Stimme Russlands“ ein Interview mit Ihnen. Daraufhin teilte ich unverzüglich den Damen und Herren dort im Sender mit, dass ein so erhellend niederschmetterndes Armutszeugnis Ihres Papier gewordenen Ungeistes nicht nur Platzverschwendung wäre, sondern geradezu eine Beleidigung wirklich heller deutscher Köpfe.
Daraufhin gab es eine schuldbewusste Reaktion, das Volk der Dichter und Denker wird ab jetzt nicht mehr weiter durch Darstellung Ihrer spontan erklärten intellektuellen Ohnmacht in Verruf gebracht. Leider komme ich erst heute dazu, Sie persönlich eines Besseren zu beraten.
Sie äußerten unter anderem sinngemäß, dass vor 2014 Umfragen im Donbass keine Hinwendung der Bevölkerung nach Russland ergeben hätten und Sie auch jetzt keine Änderung erkennten.
Natürlich glaube ich Ihnen aufs Wort. Dass Sie hie und da so Einiges nicht wahrnehmen, erkennen und begreifen können, das zeigen ja teils auch Ihre weiteren Auslassungen im Interview.
Nach diesen früheren Umfragen jedoch, nun im Jahre 2014, ist inzwischen eine ganze Menge Wasser den Dnepr heruntergeflossen. Ist Ihnen das wirklich nicht aufgefallen? Inzwischen sind doch nachlesbar:
– 4.000 Frauen, Kinder und Greise, Zivilisten zu Tode gebracht worden, wurden
– Gräber mit vergewaltigten Frauen, gefesselt erschossenen Männern entdeckt. Es wurden:
– Elektrizitätsnetze,
– Wasserversorgungen,
– Wohnhäuser,
Kindergärten,
Schulen,
– Heizsysteme und
– Brücken in „Neurussland“ zerbombt,
– Fußball spielende Kinder echt fetzig (im Wortsinn) per Granaten vom Rasen entfernt,     ist der
– Flughafen Donezk zu einer bizarren Betonfragment- Wüste gebombt und sind
– 400.000 Flüchtlinge im angefeindeten Russland untergekommen.
Sie können immer noch oder trotzdem keine Veränderungen in Stimmung und Meinung der Donbass- Bevölkerung gegenüber vor 2014 erkennen?
Ja, ich glaube Ihnen schon aufs Wort dass Sie nichts erkennen, gar begreifen können.
Aber, mussten Sie das wirklich so peinlich öffentlich vorführen?
Ich hoffe, dass Sie nun vom „European Council on Foreign Relations“, als dessen Mitarbeiter Sie vorgestellt wurden,nicht aus wichtigem Grunde vorzeitig entlassen werden müssen. Aber Unfähigkeit ist mitunter sogar Grund nicht entlassen, sondern befördert zu werden. Nämlich, wenn die über Ihnen noch unfähiger wären als Sie.
Nutzen Sie Ihre Chance, so Sie denn eine bekämen.
Ihre Äußerungen trainierten mein intellektuelles Immunsystem leider nicht ob gezeigten Scharfsinns Ihrerseits, nur wegen des Eingeständnisses Ihres Nicht- Erkennen- Könnens. Deswegen erforderte es leider keine kluge Antwort von mir auf eine diskussionswerte Gegenmeinung von Ihnen, nur Beratung, solche elementaren Fehler besser
a priori zu vermeiden.
Ich bin streitbar. Erfolgreich.
Bin als Judo- Veteranen- Sportler tätlich tätig, gewann allein seit 2003 bis 2011 ehrenwerte 20 internationale Medaillen, bin je dreimal Europa- und Weltmeister, kann logisch denken, schnell schalten (Windows- Solitaire in 46 Sekunden 15.517 Punkte im Jahre 2014) und muss Ihnen, dadurch begründet, das Eine allereindringlichst empfehlen:
Geben sie nie wieder ein spontanes Interview ohne schriftlich vorab gefertigte Antworten. Sie haben ’s intellektuell nicht d’rauf !!!
Q.e.d.
Für meine Bemühungen bei „Stimme Russlands“ und Ihrer Beratung ein Honorar zu zahlen, folgendes Konto zur Verwendung:
Konto Nummer: 1061758113
Berliner Sparkasse: BLZ 100 50000
Adieu,
Klaus-Peter Kostag

2. Dan Judo

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