Die westliche Wertlosgemeinschaft – „Ein Koloss auf tönernen Füßen“?

Der Fachmann Engdahl ist für mich sehr beruhigend zu lesen. Noch ein weiteres US- Eigentor also, im Kampf gegen BRICS. Statt freundlich erdrückend erwürgender Umarmung per TTIP, CETA, einer, wie im US- Umgang mit Europas Scheinrepräsentant EU, wählten sie hier die Bumerangs: Sanktionen, Finanz- und Ölpreiskrieg. Das hätte ja sonst auch schön klappen können, wenn die USA nicht schon faktisch pleite wären. Aber so befördern sie sich selbst durch diesen Fehlgriff nur ein schnelleres eigenes Abdankungstempo.

Im Deacademic- Universal- Lexikon steht geschrieben:
„Von einem »Koloss auf tönernen Füßen« spricht man nach dem Traum des Königs Nebukadnezar im Buch Daniel (2, 31-35) des Alten Testaments. Nebukadnezar hatte im Traum »ein großes und hohes und sehr glänzendes Bild« vor sich gesehen, »das war schrecklich anzusehen«. Es handelte sich um eine menschliche Gestalt, die aus Gold, Silber und Eisen gebildet war, ihre »Füße waren einesteils Eisen, einesteils Ton«. Diese Figur wurde zerstört von einem herabstürzenden Stein, der ihre Füße traf. Man bezeichnet danach eine Person oder Sache als »Koloss auf tönernen Füßen«, die groß und mächtig oder stabil erscheint, die aber nicht fest gegründet ist und darum anfällig und leicht zerstörbar.“

Wenn den US- Möchtegernen nicht schnell ein
– großer Krieg anzufangen gelingt,
– in diesem großen Krieg ein großer Sieg,
– nach diesem Sieg ein wertvoll großer Beutezug,
– nach diesem großen Beutezug ein großes Fressen und Saufen, Brot und Spiele spendieren,

dann werden wohl in den Verkommensten Staaten Amerikas selbst die Armeen tätig werden müssen.
Nämlich die des Heimatschutzes gegen die Revolution der früher Wohlhabenden, jetzt wohl gehabt haben müssenden Mittelständler und die Millionen Armensuppe- Esser.
Pleite und Not für die unteren 99 % der US- Bevölkerung werden diese betrogenen einst nützlichen Idioten auf die Barrikaden treiben. Zuerst wahrscheinlich in dem größten US- Slum, genannt Detroit.
F. William Engdahl ist ein knallharter Analyst. Er ist Spezialist für Öl- und Geopolitik. Leider gehört er nicht zu den Beratern von Herrn Obama, dessen Politik mir jedoch oft so erscheint, als hätte er überhaupt gar keine. Sicher irre ich hier, sie sind vielleicht nur nicht  so gut, wie die vom Wladimir Putin. Wenn es denn wirklich eine US- Strategie geben sollte, einen nützlichen Plan für die Zukunft, dann aber nur einen für die US- Oligarchen des Geheimdienst- Militär- Industrie- Komplexes.
Er wird durch Wolfram Schütte sogar so beschrieben:

„Obama hat noch nicht einmal begriffen, wie politisch dumm es ist, Russland eine “bloße Regionalmacht” zu schimpfen, um es bewusst verbal zu verletzen – nur um der Welt arrogant wie kaum je zuvor sich als potenten Hegemon zu präsentieren, der sich damit auch noch offen brüstet, andere & weniger sichtbare Mittel als Putin zu besitzen, den Staaten in seinem Machtbereich seinen Willen aufzuzwingen.
Obama hat noch nicht einmal begriffen, dass die USA mit ihrer NSA ihre “befreundeten” Verbündeten genauso arrogant behandeln wie die UdSSR einst ihre osteuropäischen Satrapen – und dass nicht nur Russland heute nicht mehr ist, was es einst war, sondern auch nicht mehr die USA das noch sind, was sie einmal waren & fälschlicherweise immer noch zu sein glauben – wie ihr Präsident vollmundig mit durchgedrückten Knien & federndem Gang körpersprachlich eindrucksvoll zu suggerieren versucht.
Dieser fast Intellektuelle ist zu eitel im Bewusstsein, der erste schwarze Präsident des machtvollsten Staates des Globus zu sein, & er ist – nicht nur außenpolitisch – zu dumm, um auch seine Grenzen zu erkennen.
Ein Koloss auf tönernen Füßen.
Barack Obama, der erste Friedenspreisträger ohne eine entsprechende weltpolitische Leistung, hat sich leider zur größten präsidentiellen Enttäuschung der USA nach dem II. Weltkrieg entwickelt. Hochmut – den der Jäger mit den Drohnen reichlich besitzt – kommt vor dem Fall, heißt es in der Bibel. Hoffen wir, dass sich die Kollateralschäden von Barack Obamas Präsidentschaft in Grenzen halten.“

Amen.

Klaus- Peter Kostag
kostag@gmx.net

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